Umweltmanagement

Branchenführer beim Umweltschutz werden

Wertvolle Ressourcen schonen, Energie sparen, Emissionen verringern

Verantwortung für den Klimaschutz

Wir wollen unseren Energieverbrauch und die CO2-Emissionen, die durch unsere Geschäftstätigkeit entstehen, kontinuierlich weiter verringern – das ist unser Beitrag zum Klimaschutz. Aus unserer Sicht ist es ökologisch und ökonomisch am wirksamsten, CO2-Emissionen durch eine Verbesserung der Energieeffizienz zu reduzieren. Mit verschiedenen Maßnahmen optimieren wir den Energieverbrauch unserer Produktion und gestalten Gebäude und Infrastruktur so energieeffizient wie möglich. Den Einsatz regenerativer Energien fördern wir an einzelnen Standorten.

 

Energieeffizienz verbessern

Um Miele-Geräte noch energieeffizienter zu produzieren, investiert das Unternehmen in zahlreiche Maßnahmen
zur Energieeinsparung. Auf diese Weise konnten in den Geschäftsjahren 2016/17 und 2017/18 3.391 MWh pro Jahr eingespart werden. Erreicht wurde dies durch den Austausch von Pumpen, die Umstellung der Beleuchtung auf LED und weitere Verbesserungen an der Infrastruktur, zum Beispiel an Lüftungs- und Kälteanlagen. Die energetischen Gebäudesanierungen im Werk Lehrte wurden abgeschlossen. In Bielefeld ging auf Anraten des Energieeffizienz-Netzwerks in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein neues BHKW in Betrieb. Die Abwärme wird hier auch zur Kälteerzeugung genutzt, so dass die strombetriebenen Kältekompressoren in der Leistung reduziert werden konnten. Insgesamt wurde die Kälteproduktion dadurch deutlich effizienter. 

Auch international spielt Energieeffizienz eine Rolle. In Sydney hat die australische Vertriebsgesellschaft im Berichtszeitraum ein neues Lager gebaut. Dieses verfügt über neueste Technik und entspricht aktuellen Standards zu Energieeffizienz und Umweltschutz. Im Vergleich zu dem vorherigen Lager ist in dem Neubau beispielsweise
eine bessere Belüftung installiert. Auch der Wasserverbrauch liegt deutlich niedriger.

Alternative Energiekonzepte fördern

Vorbild für das neue BHKW in Bielefeld ist eine entsprechende Anlage im Werk Bünde, die bereits seit 2012
mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung arbeitet. Dabei wird die erzeugte Wärme genutzt, um Gebäude und Fertigungsanlagen zu heizen beziehungsweise zu kühlen. Letzteres ist mithilfe von Adsorptionskälteanlagen möglich, die die Abwärme der BHKW in Kälte umwandeln. Konzepte wie diese sind allerdings nicht
immer einfach und schnell umsetzbar, sodass die Steigerung des Energiebedarfs durch den Einsatz der BHKWs bisher nicht kompensiert werden konnte. Konzernweit wurden 8.352 MWh/Jahr an Energie in Form von Strom selbst erzeugt, was etwa 5,6 Prozent des gesamten Energiebedarfs entspricht. 592 MWh/Jahr wurden in das öffentliche Netz eingespeist.

In der Vertriebsgesellschaft Niederlande kommt seit 2014 ein sogenannter thermischer Aquiferspeicher zum Einsatz: Mithilfe von Pumpen wird Grundwasser entnommen und die darin enthaltene Wärme über eine Wärmepumpe entzogen. Die so gewonnene Energie kann dann zur Heizung beziehungsweise Kühlung von Gebäuden genutzt werden. Im Juni 2018 hat die Vertriebsgesellschaft in ihrem Hauptgebäude zudem mit dem Test eines neuen Heizsystems begonnen. Durch eine innovative Elektrotechnik verbraucht das neue System weniger Gas und hilft so, pro Jahr etwa 22.860 Kilogramm CO2 einzusparen.

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