Ganzheitlicher Ansatz

Immer nachhaltigere Produkte

Niedrige Verbräuche bei hoher Leistung und besten Ergebnissen

Unsere Produktphilosophie

Bei der Entwicklung unserer langlebigen und verbrauchseffizienten Produkte haben wir alles im Blick: Die Geräte sollen hohen Nutzen bieten und gleichzeitig die Umwelt möglichst wenig belasten. Ziel ist eine ausgewogene Kombination aus Ergebnisqualität, Bedienkomfort und Umweltverträglichkeit. Unser Anspruch lautet, stets eine möglichst kunden- und umweltgerechte Lösung zu finden – getreu unserer Leitlinie „Immer besser“.

 

Langlebige Geräte: ökologisch sinnvoll

Als einziger Hersteller der Branche testen wir unsere Produkte auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Bei einer Waschmaschine entspricht dies etwa 10.000 Betriebsstunden. Aber ist eine so lange Nutzung auch ökologisch sinnvoll? Schließlich verbrauchen moderne Geräte oft viel weniger Energie als ihre Vorläufer vor 20 Jahren. Eine Studie, die das Öko-Institut 2014 im Auftrag von Miele durchführte, ergab: Ja – aus ökologischer Sicht ist es besser, Hausgeräte, die zum Zeitpunkt des Kaufs zu den energieeffizientesten ihrer Art gezählt haben, möglichst lange zu nutzen. Lediglich bei sehr alten Trocknern und Kühl-/Gefriergeräten kann es sinnvoll sein, diese vorzeitig auszutauschen, da hier die Effizienzsteigerungen der letzten Jahre groß sind.

Betrachtungen zu Produktlebensdauer und Ersatzstrategien von Miele-Haushaltsgeräten

 

Umweltverträglich und innovativ

Schon bei der Entwicklung unserer Produkte achten wir darauf, dass diese möglichst umweltverträglich sind. Mit einer Umweltcheckliste stellen wir sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen und unsere hohen internen Umweltstandards erfüllt werden. Zudem entwickeln wir neue, nachhaltigere Geschäftsmodelle. Ein Beispiel ist die automatische Waschmitteldosierung TwinDos, die bis zu 30 Prozent Waschmittel spart. Durch Kundenbefragungen und Nutzertests stellen wir sicher, dass unsere neuen Entwicklungen die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden erfüllen.

 

Kunststoffgranulat

Kunststoff-Technikum eröffnet in Warendorf

Hier dreht sich alles um Kunststoff: Im neuen Technikum in Warendorf (Eröffnung Herbst 2019) sollen Technologien und Fertigungsprozesse weiterentwickelt werden, Werkstoffe optimiert und Märkte analysiert werden. Am Standort Warendorf produziert Miele den Großteil der Kunststoffteile für seine Hausgeräte: vom Staubsaugergehäuse bis zu komplexen Baugruppen wie zum Beispiel Waschmaschinentüren. Das neue Technikum soll auf 1.000 Quadratmetern die Innovation in der Kunststoffverarbeitung vorantreiben. Dazu investiert Miele rund drei Millionen Euro.

Das Warendorfer Werk hat eine hohe Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung. Seit 1974 werden hier Kunststoffteile für die Hausgeräte entwickelt und produziert. Inzwischen sind 50 Spritzgießmaschinen im Einsatz, ebenso andere Verfahren wie Kleben, Schweißen, Fügen. „In unserem neuen Technikum können wir viel ausprobieren“, erläutert Werkleiter Markus Hüskes ein Teil des Konzepts.

Dabei beschäftigen sich die Kunststoffspezialisten auch mit Fertigungstechnologien aus anderen Branchen, mit dem Ziel, diese Technologien in die Hausgeräteproduktion zu überführen. Das Technikum bietet für das dazu notwendige Forschen und Experimentieren Raum und Möglichkeiten. Zudem gibt es gemeinsame Projekte mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Lieferanten, Recyclingunternehmen und natürlich regelmäßigen Austausch mit den übrigen Miele-Produktionsstätten in Gütersloh, Bielefeld und Uničov.

Die Bedeutung von Kunststoff in der Industrie nimmt weiter zu. „Qualität, Belastbarkeit und Lebensdauer des Materials können heute in vielen Anwendungsbereichen mit Metall mithalten, selbst Präzisionsteile sind möglich“, erklärt Werkleiter Hüskes. Auch die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen ist gut – sofern das Material sortenrein verarbeitet wird. Recyclate selbst sind schwieriger einzusetzen, „doch auch in diesem Bereich tut sich viel“, so Hüskes. So soll auch der eigene Kunststoffabfall stärker in den Produktionsprozess eingebunden werden. „Wir sind auf dem Weg in Richtung Kreislaufwirtschaft.“

Höchste Sicherheitsanforderungen

Die Sicherheit der Produkte hat für Miele höchste Priorität. Dabei kommt uns zugute, dass wir viele Bauteile selbst herstellen: Unsere Fertigungstiefe, also der Anteil der bei Miele selbst produzierten Komponenten, liegt je nach Produkt bei bis zu 50 Prozent. Damit haben wir einen großen Einfluss auf die Gestaltung und Qualität der verschiedenen Kernkomponenten. Zudem prüfen unabhängige Drittstellen wie VDE, DEKRA oder TÜV die Einhaltung der Produktsicherheitsaspekte. Neben Gesetzen und Normen gelten in allen Bereichen zusätzliche, eigene Miele-Standards mit teilweise noch höheren Sicherheitsanforderungen. Für die besonderen Hygieneanforderungen von beispielsweise Seniorenheimen, Krankenhäusern oder Hotels bieten die Miele-Professional-Geräte spezielle Programme – unter anderem mit hohen Nachspültemperaturen und langen Temperaturhaltezeiten. Als zertifizierter Medizinprodukte-Hersteller erfüllt Miele ohnedies alle gesetzlichen Hygienestandards.

 

Reparaturfreundliche Geräte, ausgezeichneter Kundenservice

Miele-Hausgeräte sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit. Das schließt nicht aus, dass im Laufe eines Gerätelebens leider auch einmal Störungen auftreten können, die einen Kundendiensteinsatz erforderlich machen. Um in diesen Fällen die Kosten gering zu halten, sind unsere Geräte „reparaturfreundlich“ konstruiert. Unsere Techniker und Technikerinnen sind sehr gut ausgebildet und mit einem umfassend ausgestatteten Servicewagen unterwegs. In der Vergleichsstudie „Kundenmonitor Deutschland“ belegt der Miele-Kundendienst auch 2018 Platz eins seiner Branche – und ist damit über einen Zeitraum von 25 Jahren ungeschlagen.

 

Kontakt

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Für redaktionelle und inhaltliche Fragen ist die Nachhaltigkeitskommunikation der Miele Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erreichbar.

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Ansprechpartnerin:

Ursula Wilms

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Carl-Miele-Straße 29
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