Umwelt
Klima
Unsere Klimaziele
Miele unterstützt das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die globale Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die von der Science Based Targets initiative (SBTi) im Jahr 2021 validierten Klimaziele hat Miele vorzeitig erreicht. Im Rahmen der 2021 validierten Klimaziele konnte Miele die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2019 bis 2025 um 54 Prozent reduzieren. Die Emissionen aus der Nutzung unserer Produkte (Scope 3, Kategorie 11) wurden gegenüber dem Basisjahr 2019 bis 2025 um 27 Prozent reduziert.
Im Detail
Mehr Energieeffizienz an unseren Standorten
Von 2019 bis 2025 wurden durch Energieeffizienzmaßnahmen an den Standorten 27,5 Gigawattstunden Energie eingespart.
Unsere Fahrzeugflotte
Bis Ende 2025 wurden die mit dem Unternehmensfuhrpark verbundenen Treibhausgasemissionen gegenüber 2019 um 17,7 Prozent reduziert.
Wir erzeugen erneuerbare Energie
Im Jahr 2025 wurden an den Standorten 17,3 Gigawattstunden Strom aus Photovoltaik und Geothermie selbst erzeugt.
Erneuerbare Energien an den Standorten
An unseren 19 Werkstandorten nutzen wir bereits eigenen Strom aus erneuerbaren Energien oder prüfen, ob dies möglich ist, etwa in Bielefeld, Bünde und Oelde. Zusätzlich sind an bisher drei Standorten (Gütersloh, Euskirchen, Ksawerów) sowie in Oslo (Vertriebsgesellschaft in Norwegen) Geothermieanlagen installiert, weitere sind in Planung.
Einsparpotenzial in der Nutzungsphase
Nach unseren Berechnungen entstehen rund 83 Prozent der Treibhausgasemissionen in der Nutzungsphase unserer Haus- und Gewerbegeräte (Scope 3, Kategorie 11). Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, die Energieeffizienz unserer Produkte weiterzuentwickeln und Funktionen bereitzustellen, die einen energieeffizienten Betrieb unterstützen. Weitere Informationen finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht unter Produkte und Soziales – Kundinnen und Kunden.
Verantwortung in der Beschaffung: CO2- Reduktion
Bereits beim Einkauf von Rohmaterialien und Vorprodukten berücksichtigen wir deren CO2-Fußabdruck. Denn durch eingekaufte Güter und Dienstleistungen (Scope 3.1) entstehen nach unseren Berechnungen 15 Prozent unserer Treibhausgasemissionen (THG). Deshalb berücksichtigen wir Nachhaltigkeitsaspekte in unseren Beschaffungsprozessen und arbeiten daran, die Umweltauswirkungen unserer Produktion und Lieferkette zu verringern. Unsere Anforderungen an Lieferanten sind im Supplier Code of Conduct festgelegt. Dieser enthält unter anderem Anforderungen zum Klimaschutz und zum Umgang mit Treibhausgasemissionen.
CO2-reduzierter Stahl
Stahl verursacht den größten Anteil unserer Scope-3.1-Emissionen Seit 2021 setzen wir für Herde und Backöfen Stahl ein, bei dessen Herstellung nach Angaben des Lieferanten rund 66 Prozent weniger Treibhausgasemissionen entstehen als bei konventionell hergestelltem Stahl. Mit strategischen Partnern bestehen Vereinbarungen zur Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung entsprechender Materiallösungen.
CO2-reduziertes Aluminium
Seit 2023 verarbeiten wir im Rahmen eines Pilotprojekts Aluminium, das mit Strom aus Wasserkraft hergestellt wurde. Das Material kommt in ausgewählten Backöfen zum Einsatz.
Regionale Beschaffung von Materialien und Vorprodukten
Miele berücksichtigt bei der Lieferantenauswahl unter anderem die geografische Nähe zu den Produktionsstandorten. Kürzere Transportwege können transportbedingte Treibhausgasemissionen und andere Umweltbelastungen verringern. Gleichzeitig stärkt die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten die lokale Wirtschaft. Darüber hinaus stammen viele unserer Lieferanten aus Europa. Deren klimabezogene Auswirkungen bewerten wir anhand verfügbarer Daten und definierter Nachhaltigkeitskriterien.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht
Weitere Fokusthemen
Wasser



