Umwelt
Klima
Unsere Klimaziele
Miele unterstützt das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung bis 2100 gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Unsere Reduktionsziele orientieren sich an den Vorgaben der Science Based Targets initiative (SBTi), die unsere Klimastrategie im Sommer 2021 als wissenschaftlich fundiert bestätigt hat. Unsere Ziele haben wir vorzeitig erreicht. Jetzt entwickeln wir neue, um den Klimaschutz zu stärken. Deshalb erarbeiten wir bis 2026 einen Übergangsplan auf Basis des „SBTi Net Zero Standard“ um THG-Neutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreichen zu können. Hierbei entwickeln wollen wir gleichzeitig langfristige Klimaziele für Miele entwickeln.
Scope 1 & 2
Bis 2030 verfolgen wir das Ziel, unsere absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 50 Prozent zu reduzieren. Seit 2019 konnten wir unsere Emissionen um 54 Prozent senken – und damit unser Klimaziel vorzeitig erreichen.
Scope 3
Die Emissionen aus der Nutzung unserer Produkte (Scope 3.11) wollen wir bis 2030 um 15 Prozent gegenüber 2019 senken. Bereits 2024 haben wir dieses Ziel mit einer Reduktion von 31 Prozent deutlich übertroffen – und damit früher als geplant erreicht.
Unser Fahrplan für den Klimaschutz
Derzeit entwickeln wir neue Ziele, um den Klimaschutz zu stärken und erarbeiten einen Übergangsplan auf Basis des „SBTi Net Zero Standard“ um THG-Neutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreichen zu können.
Wie wir es angehen
Unseren Ansatz und unsere Maßnahmen zum Klimaschutz bündeln wir in unserer konzernweiten Klimastrategie, die in unsere Nachhaltigkeitsstrategie eingebettet ist. Kern der Klimastrategie ist es, THG-Emissionen zu vermeiden, zu reduzieren und – wo (noch) nicht anders möglich – zu kompensieren. Zentrale Instrumente hierfür sind Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen, der Ausbau der Eigenenergieerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie die zielgerichtete Reduktion von THG-Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.
Erneuerbare Energien an den Standorten
An unseren 19 Werkstandorten nutzen wir bereits eigenen Strom aus erneuerbaren Energien oder prüfen, ob dies möglich ist, etwa in Bielefeld, Bünde und Oelde. Zusätzlich sind an bisher drei Standorten (Gütersloh, Euskirchen, Ksawerów) Geothermieanlagen mit einer Gesamtwärmeleistung von 3.000 Kilowatt installiert, weitere sind in Planung.
Einsparpotenzial in der Nutzungsphase
Die meisten CO2-Emissionen entstehen bei der Nutzung unserer Haus- und Gewerbegerät, etwa 84 Prozent sind dies nach unseren Berechnungen. Um diese so genannten Scope 3.11-Emissionen zu verringern, verbessern wir die Energieeffizienz unserer Geräte und entwickeln Programme, die beim Gebrauch zur Energieeinsparung beitragen können. Detaillierte Informationen zu diesen Lösungen finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht unter Produkte und Soziales – Kundinnen und Kunden.
Verantwortung in der Beschaffung: CO2- Reduktion
Bereits beim Einkauf von Rohmaterialien und Vorprodukten berücksichtigen wir deren CO2-Fußabdruck. Denn durch eingekaufte Güter und Dienstleistungen (Scope 3.1) entstehen nach unseren Berechnungen 14 Prozent unserer Treibhausgasemissionen (THG). Langfristig verfolgen wir das Ziel, Produkte zu entwickeln, die in der Herstellung vollständig treibhausgasneutral sind. Unser Anspruch ist es deshalb, ausschließlich mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die sich selbst zur Einhaltung zu Klimaschutz im Geschäftsalltag verpflichten. Unsere Anforderungen formulieren wir in unserem Supplier Code of Conduct. So müssen Lieferanten wirksame Maßnahmen im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen umsetzen, um ihre direkten und indirekten THG-Emissionen zu senken.
CO2-reduzierter Stahl
Stahl hat den größten Anteil an unseren Scope-3.1-Emissionen. Seit 2021 setzen wir deshalb Stahl in Herden und Backöfen ein, bei dessen Herstellung 66 Prozent weniger Treibhausgase entstanden sind als bei konventionell erzeugtem Stahl. Mit strategischen Partnern haben wir Absichtserklärungen unterzeichnet, um künftig verstärkt solchen Stahl zu beziehen.
CO2-reduziertes Aluminium
Mit Wasserkraft produziert: Seit 2023 verarbeiten wir Aluminium, dessen Produktion vollständig mit Strom aus Wasserkraft erfolgt. Es wird im Rahmen eines Pilotprojekts in unseren Backöfen verbaut.
Regionale Beschaffung von Materialien und Vorprodukten
Durch den Einkauf in der Nähe unserer Produktionsstandorte verkürzen wir Transportwege und reduzieren so Umweltbelastungen. Gleichzeitig fördern wir die regionale Wirtschaft. Die Herstellungsprozesse unserer überwiegend europäischen Lieferanten verursachen im Vergleich zum globalen Durchschnitt einen geringeren CO2-Fußabdruck.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht
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